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Briefe und E-Mails in Englisch: Emotionaler Satz zum Einstieg

Briefe und E-Mails in Englisch: Emotionaler Satz zum Einstieg
5. April 2016 Uwe Freund

Englische E-Mails und Briefe: Sollte jedes Schreiben einen emotionalen Einstieg haben?

Wird dies auch in deutschsprachigen E-Mails und Briefen üblich?

Vor allem bei E-Mails aus den USA und Großbritannien finden Sie häufig einen rein emotionalen, eher persönlich klingenden Einstieg wie „I hope things are well with you“ oder „I hope you had a nice vacation“. Dieser freundlich-unverbindliche Start wird auch in deutschen E-Mails immer häufiger.

Wann verwenden Sie den emotionalen Einstieg?

Grundsätzlich gilt: In Briefen ist er im Englischen unüblich und im Deutschen eher irritierend. Auch in E-Mails setzen Sie ihn nur dann ein, wenn bereits ein erster persönlicher Kontakt z. B. auch per Telefon stattgefunden hat.

Beispiele im Englischen:

  • „I hope things are well with you.“
  • „I hope you are (doing) well.“
  • „I hope your day is going well.“
  • „I hope this e-mail finds you well.“
  • „I hope you are enjoying this spring weather.“
  • „I hope you had a nice vacation.“

Wichtig für Sie: Natürlich muss der Einstieg zum Gesamttenor des Schreibens passen. Bei einer Ablehnung einer Forderung, einer Absage oder einer Mahnung könnte der standardisierte emotionale Einstieg ironisch wirken.

Emotionaler Einstieg im Deutschen

Im Deutschen sollten Sie Worthülsen ohne Aussage wie „Ich hoffe, es geht Ihnen gut“ vermeiden. Auch das sehr direkte „Geht es Ihnen gut?“ klingt eher wie eine Drohung: „Ich werde das gleich ändern“.

Beispiele im Deutschen:

  • „Hatten Sie auch angenehme Feiertage?“
  • „Konnten Sie am Wochenende die ersten Frühlingstage genießen?“
  • „Hatten Sie einen schönen Urlaub in Frankreich?“

Vielleicht gestalten Sie den Einstieg sogar noch etwas persönlicher:

  • „Konnten Sie am Wochenende schon die ersten Frühlingstage genießen? Hier in XY waren die Gartenlokale schon gut besucht und wir konnten bis zum Sonnenuntergang draußen sitzen.“

Wenn Sie bereit sind, auch selbst von sich zu erzählen, kann es ein ähnlich freundlicher Auftakt sein wie am Telefon. Der Kommunikationspartner kann dieses Thema am Anfang seiner Antwort-E-Mails aufnehmen – oder sich entscheiden, dies nicht zu tun.

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