| ||
![]() |
||
| Home TOP10 Besichtigen Museen Parks Plätze Galerie Infos Tipps Shopping Ausgehen Index Hotels | ||
|
Museen Kunst Centre Georges Pompidou - Beaubourg Jeu de Paume Musée Bourdelle Musée Condé Musée d'art et d'histoire du Judaïsme Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris Musée d'Orsay Musée de l'Hôtel de Cluny Musée de l'Orangerie Musée du Louvre Musée Jacquemart-André Musée Picasso Musée Rodin Persönlichkeiten Honoré de Balzac Victor Hugo Musée Bourdelle Musée Edith Piaf Musée National Eugène Delacroix Musée National Gustave Moreau Musée Pasteur Musée Picasso Musée Rodin Foto und Film Musée du Cinéma Geschichte Musée Carnavalet Musée Cognacq-Jay Musée Cernuschi Musée de Cluny Musée de l'Histoire de France Musée de l'Homme Musée des Monuments Français Musée National des Techniques Musée National Guimet Musée Notre-Dame de Paris Technik Cité des Sciences et de l'Industrie Palais de la Découverte Weitere Museen Musée Kwok on Manufacture des Gobelins Musée de l'Armée Musée de la Marine Musée de la Musique Méchanique Musée de la Poste Musée des Arts Décoratifs Musée du Vin Musée Grévin (Wachsfigurenkabinett) Musée Roybet-Fould Préfecture de la Police Versailles |
Paris _
Museen Versailles
Als kleines Jagdschloss von seinem Vater gebaut, ließ Ludwig XIV. (der Sonnenkönig) von den Architekten Louis Le Vau und Jules Hardouin- Mansart hier einen der größten Paläste errichten. Für die Inneneinrichtung zeichnete sich Charles le Brun zuständig, die Gärten wurde von dem berühmten Landschaftsarchitekten André Le Nôtre angelegt. Durch ein imposantes Gittertor gelangt man in den Vorhof, zur Cour des Ministres. An dessen Grenzen zur Cour Royale befindet sich ein Reiterstandbild von Ludwig XIV. Der Eingang zum Schluss findet sich rechts im königlichen Hof. Um den beiden Längsseiten des ehemaligen Jagdschlosses wurde ein weiterer Gebäudering mit den Repräsentationsräumen und den Wohnräumen der Thronfolger gebaut. Beide Gebäude verbindet auf der Breitseite zum Schlosspark hin der Spiegelsaal. Zusätzlich erweiterte man das Schloss um einen Süd- und Nordflügel. Im Südflügel waren die Wohnungen des Hochadels untergebracht, im Nordflügel befanden sich ursprünglich die königlichen Räume. Durch den späteren Anbau der Chapelle Royale und der Opéra Royale erhielt Versailles seine heutige Form. Die Pracht, die das Schloss im Inneren entfaltet, beeindruckt jeden Besucher. Von den vielen Räumlichkeiten sollen hier nur einige hervorgehoben werden: Galéries des Batailles - Diese 120 m lange und 13 m breite Schlachtengalerie zieht sich über die gesamte Länge des Südflügels hin. Rund 14 Jahrhunderte französischer Geschichte werden - von 82 Büsten berühmter Heerführer gesäumt - in den Gemälden wiedergegeben. Galerie des Glaces - Der berühmteste Spiegelsaal der Welt hat eine Länge von 73 m und eine Breite von 10 m. Er diente als Durchgangsraum zwischen den Gemächern des Königs und der Königin sowie für die Höflinge zur täglichen Aufwartung. Der Saal machte Geschichte, als hier 1871 das Deutsche Reich proklamiert und 1919 der Versailler Friedensvertrag unterzeichnet wurde. Chambre de la Reine - Das für die Gemahlin Ludwig XIV., Maria Theresia von Österreich, eingerichtete Schlafzimmer hat die Geburt von 19 Prinzen und Prinzessinnen und den Tod von 4 Königinnen erlebt. Hier empfingen die jeweiligen Königinnen in Privataudienz. Chambre du Roi - 1701 wurde in diesem ehemaligen Hauptsaal des Jagdschlosses das Schlafzimmer Ludwig XIV. eingerichtet. Hier gab der König morgens und abends seine berühmten Audienzen, und hier starb er auch am 1.9.1715. Salon d'Apollon - Der Thronsaal Ludwig XIV. ist dem Gott Apollon gewidmet, was sich u. a. an den prachtvollen Deckengemälden von Charles de la Fosse (Apollon auf dem Sonnenwagen) zeigt. Im Salon d'Apollon findet man über dem Kamin eine Kopie des berühmten Bildes von Ludwig XIV. mit dem Hermelinmantel. La Chapelle Royale - Die barocke Schlosskapelle war das letzte große Werk des Architekten Jules Hardouin-Mansart. Die Empore (mit hochgezogener korinthischer Kolonnade) liegt auf Höhe der Königsgemächer und war ausschließlich der königlichen Familie vorbehalten. L'Opéra Royale - In nur zweijähriger Bauzeit wurde das Opernhaus von Versailles zur Hochzeit des späteren Königs Ludwig XVI. mit Marie-Antoinette fertig gestellt. Das Innere der Oper ist mit Marmor, Goldbronze und Spiegelwänden versehen und passt genau zur Innenarchitektur des Schlosses. Die Oper kann nur bei einer Führung besichtigt werden! Versailles ist jedoch nicht nur ein Schloss. Spricht man von Versailles, so meint man dabei auch den imposanten Schlosspark und die beiden privaten Schlösser der französischen Könige, das Grand Trianon und das Petit Trianon. Das Schloss und die Gärten wurden bereits während der Planung als eine geschlossene Einheit gesehen. Nicht umsonst wird der Schlosspark als das vollendete Beispiel der französischen Gartenbaukunst des 17. Jahrhunderts bezeichnet. Entsprechend dem Ideal der französischen Klassik sind die Wesensmerkmale des Parks symmetrische und unnatürlich zurechtgeschnittene Bäume und Büsche. Den französischen Gärten von Le Nôtre wurden im 18. Jahrhundert die englischen Gärten hinzugefügt. Diese sind völlig gegensätzlich in der Gestaltung, denn hier hat die unverfälschte Natur Vorrang. Hervorzuheben im Schlosspark sind insbesondere: Parterres - Von der Steinterrasse erstrecken sich mehrere Freiterrassen, die Parterres. Man unterscheidet:
Bassin de Neptune - Der Brunnen entstand nach Entwürfen von Le Nôtre. Neptun und seine Gemahlin bilden auf einer Muschel sitzend den Mittelpunkt des Brunnen. Bassin d'Apollon - Von Jean-Baptiste Tuby geschaffen: Apollon sitzt auf einen Sonnenwagen inmitten des Brunnens. Das ganze stellt eine Allegorie auf den Sonnenkönig Ludwig XIV. dar. Grand Trianon - Ludwig XIV. ließ neben Versailles noch ein kleineres Schloss
bauen, in
dem er ohne höfische Etikette, zurückgezogen und ganz privat leben konnte.
Jeweils ein
Flügel des Schlosses war ihm und seiner Lieblingsmätresse, Madame de Maintenon,
zugedacht. Petit Trianon - Für seine Favoritin, Madame du Barry, ließ Ludwig XV. das Petit Trianon erbauen, das oftmals auch als Juwel der klassizistischen Architektur Frankreichs bezeichnet wird. Ludwig XVI. schenkte später das Schloss Marie-Antoinette, die dessen Parkanlage (Le Hameau de la Reine) im englischen Stil völlig umgestalten ließ. Le Hameau de la Reine - Auf dieser englischen Parkanlage wurde auf Wunsch von Marie-Antoinette ein Miniaturdorf mit Bauernhof, einer Molkerei, Mühle und einem Taubenhaus errichtet. Hier zog sie sich zurück und spielte - als Bauernmädchen verkleidet - einfaches Leben. Versailles, Département Yvelines |
|
|
(c) 2012 onlinereisefuehrer.de, Uwe Freund, München |
||