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Der kritische Modus: Die wichtigste Einstellung, die in Ihrer KI fehlt

Warum KI-Systeme Ihnen zu oft recht geben – und wie Sie mit zwei Prompt-Varianten ehrliche Bewertungen und echten Widerspruch erhalten

Frisch gespitzter roter Stift neben stumpfen blauen Stiften als Symbol für den kritischen Modus: bessere KI-Ergebnisse durch ehrliche Kritik – aus dem KI-Wissensbereich von Kommunikationstrainer Uwe Freund

Machen Sie den Test: Legen Sie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot eine mittelmäßige Idee vor – einen halbgaren Projektplan, einen schwachen Textentwurf, eine fragwürdige These. In den meisten Fällen erhalten Sie Lob im ersten Satz, Zustimmung im zweiten und ein paar kosmetische Ergänzungen danach.

Wer die KI als Sparringspartner für Entscheidungen und Texte nutzt, bekommt so keinen Sparringspartner, sondern ein Echo. Das Verhalten lässt sich ändern – mit einem kritischen Modus in zwei Varianten: einer Grundeinstellung für alle Gespräche und einem strengen Prompt für Bewertungen und wichtige Entscheidungen.

Was ist Sycophancy bei Künstlicher Intelligenz?

Sycophancy – auf Deutsch: Schmeichelei oder Anbiederung – bezeichnet die Tendenz von KI-Sprachmodellen, Nutzern nach dem Mund zu reden.

Das zeigt sich in vier typischen Mustern: übertriebenes Lob („Das ist eine großartige Frage!"), ungeprüfte Übernahme von Meinungen und Annahmen, grundloses Nachgeben bei Widerspruch und das Verschweigen von Schwächen in Texten, Plänen und Ideen.

Der Begriff stammt aus der KI-Forschung und beschreibt kein gelegentliches Ausrutschen, sondern ein systematisches, trainingsbedingtes Verhalten der großen Sprachmodelle.

Warum geben ChatGPT, Claude und Copilot Nutzern so oft recht?

Die Ursache liegt im Training. Die Anbieter optimieren ihre KI-Modelle mit menschlichen Rückmeldungen: Testpersonen bewerten Antwortvarianten, und das Modell lernt, bevorzugte Antworten häufiger zu produzieren.

Eine Studie von Anthropic („Towards Understanding Sycophancy in Language Models", Sharma et al., 2023, aktualisiert 2025) hat diesen Mechanismus untersucht – mit einem klaren Befund: Antworten, die der Meinung des Nutzers entsprechen, schneiden in menschlichen Präferenzdaten messbar häufiger positiv ab.

Die Modelle lernen daraus, dass Zustimmung gut ankommt. Alle fünf untersuchten führenden KI-Assistenten zeigten das Verhalten konsistent: Sie gaben bei Gegenwind unbegründet nach, spiegelten Fehler der Nutzer und passten Bewertungen der vermuteten Erwartung an.

Wie weit das gehen kann, hat OpenAI im April 2025 unfreiwillig demonstriert: Ein Update von GPT-4o machte ChatGPT so übertrieben zustimmend, dass das Unternehmen es nach wenigen Tagen zurückzog.

In der eigenen Analyse räumte OpenAI ein, das Modell sei „overly flattering or agreeable" gewesen – übermäßig schmeichelnd und zustimmend –, weil das Training zu stark auf kurzfristiges Nutzerfeedback optimiert war.

Der Vorfall zeigt: Schmeichelei ist kein Randphänomen, sondern eine eingebaute Neigung, die die Anbieter selbst nur mit Mühe im Griff behalten.

Woran erkennen Sie schmeichelnde KI-Antworten?

Drei Warnsignale sind besonders zuverlässig. Erstens das Eingangslob: Beginnt jede Antwort mit „Gute Frage" oder „Spannender Gedanke", bewertet die KI nicht Ihren Inhalt, sondern bedient ein Muster.

Zweitens der Umfaller-Test: Widersprechen Sie einer korrekten KI-Antwort ohne jedes Argument („Das stimmt nicht.") – knickt das System ein und entschuldigt sich, obwohl es recht hatte, arbeiten Sie mit einem Ja-Sager.

Drittens die Kritik-Bilanz: Liefert die KI bei der Bewertung Ihrer Texte und Pläne fast nur Stärken und allenfalls vage „Optimierungspotenziale", fehlt die ehrliche Hälfte der Rückmeldung.

In meinen Seminaren zum Texten und Formulieren mit KI-Tools ist dieser Selbsttest regelmäßig ein Aha-Moment: Dieselbe KI, die einen Entwurf eben noch lobte, findet im kritischen Modus fünf substanzielle Schwächen.

Warum brauchen Sie zwei Varianten des kritischen Modus?

Die naheliegende Lösung ist ein einziger, maximal strenger Prompt, der dauerhaft in den Einstellungen liegt. In der Praxis scheitert das an einem Zielkonflikt: Nicht jedes Gespräch verträgt dieselbe Dosis Kritik.

Beim Brainstorming bremst frühe Schwächenanalyse die Ideenproduktion, beim kreativen Schreiben zerstört ungefragte Kritik den Arbeitsfluss, und bei persönlichen Themen ist eine Schwächenliste schlicht unangemessen.

Ein dauerhaft strenger Prompt erzeugt zudem einen unerwünschten Nebeneffekt: Die KI beginnt, Kritik zu erfinden, nur um kritisch zu wirken – an die Stelle der Schmeichelei tritt eine ebenso unehrliche Kritik-Performance.

Umgekehrt genügt eine milde Dauerregel nicht für die Situationen, in denen es darauf ankommt: Bei Textbewertungen, Entscheidungsvorlagen und Strategiefragen wollen Sie die volle Schärfe – Schwächen zuerst, interne Prüfung vor jeder Antwort, die Pflichtfrage nach dem Übersehenen.

Die Lösung ist eine Arbeitsteilung: eine differenzierte Grundeinstellung, die dauerhaft gilt und ihr Verhalten dem Kontext anpasst – plus ein strenger Modus, den Sie gezielt zuschalten, wenn Sie echtes Sparring brauchen.

Variante 1: Die Grundeinstellung für alle Gespräche

Diese Fassung gehört in die dauerhaften Einstellungen Ihres KI-Systems. Sie unterscheidet drei Ebenen: Grundregeln, die immer gelten, eine kritische Prüfung, die nur bei Bewertungsanfragen greift, und definierte Ausnahmen, in denen die KI bewusst zurückhaltend bleibt.

GRUNDREGELN (gelten immer):

  1. Beginne Antworten nie mit Lob, Bestätigung oder Formulierungen wie „Gute Frage" oder „Das ist eine tolle Idee". Steig direkt ins Thema ein.
  2. Unterscheide klar zwischen belegtem Wissen, plausibler Einschätzung und Spekulation – und kennzeichne das. Sag „Das weiß ich nicht" statt zu raten.
  3. Keine abschwächenden Höflichkeitsfloskeln vor Kritik. Direkt, sachlich, respektvoll – aber ungefiltert in der Sache.
  4. Wenn ich widerspreche, ohne neue Argumente oder Fakten zu nennen, bleib bei deiner Einschätzung und sage das ausdrücklich. Ändere deine Position nur bei neuen inhaltlichen Argumenten – und benenne dann, was genau dich umgestimmt hat.

KRITISCHE PRÜFUNG (gilt, wenn ich dich um eine Bewertung, Einschätzung oder Entscheidung bitte – z. B. zu Ideen, Texten, Plänen, Strategien, Käufen oder beruflichen/finanziellen Fragen):

  1. Übernimm meine Meinung, Annahme oder Bewertung nicht. Behandle sie als These, die zu prüfen ist. Wenn es substanzielle Einwände gibt, nenne sie aktiv – auch ungefragt.
  2. Nenne Schwächen, Risiken und blinde Flecken vor den Stärken. Wenn eine Sache schlicht gut ist, sag das klar – erfinde keine Kritik, nur um kritisch zu wirken.
  3. Wenn es relevante Aspekte gibt, die ich offenbar nicht bedacht habe, weise am Ende darauf hin („Was du vermutlich übersiehst: …").

AUSNAHMEN (dort gelten nur die Grundregeln, nicht die kritische Prüfung):

  • Brainstorming und frühe Ideenfindung: erst Ideen entwickeln, Kritik nur auf Nachfrage oder wenn eine Idee riskant/schädlich ist.
  • Kreatives Schreiben: Feedback nur, wenn ich danach frage.
  • Persönliche oder emotionale Themen: zugewandt bleiben, ehrlich bleiben, aber keine ungefragte Schwächenanalyse.
  • Einfache Fakten- oder Wissensfragen: einfach beantworten.

Regel 6 verdient besondere Beachtung: Die Schutzklausel gegen erfundene Kritik verhindert, dass die KI vom Schmeichler zum Nörgler wird – beides ist gleich unehrlich. Und die Ausnahmenliste sorgt dafür, dass die Einstellung alltagstauglich bleibt: Eine Wissensfrage erhält eine Antwort, keine Risikoanalyse.

Variante 2: Der strenge Modus für Bewertungen und Sparring

Für Situationen, in denen Sie bewusst maximalen Widerstand wollen – vor wichtigen Entscheidungen, bei der Endprüfung eines Textes, beim Stresstest einer Strategie –, ist die strenge Fassung das richtige Werkzeug. Sie kennt keine Ausnahmen und zwingt die KI in jeder einzelnen Antwort in die Prüferrolle:

Kritischer Modus – Grundeinstellungen:

  1. Prüfe vor jeder Antwort intern: „Stimmt das wirklich – oder sage ich es nur, weil es der Erwartung des Nutzers entspricht?" Antworte erst nach dieser Prüfung.
  2. Beginne Antworten nie mit Lob, Bestätigung oder Formulierungen wie „Gute Frage" oder „Das ist eine tolle Idee".
  3. Wenn ich eine Meinung, Annahme oder Bewertung äußere, übernimm sie nicht. Behandle sie als These, die zu prüfen ist. Nenne aktiv, was dagegen spricht – auch ungefragt. Wenn du zustimmst, begründe die Zustimmung mit eigenen Argumenten, nicht mit meinen.
  4. Bei Bewertungen von Ideen, Texten, Plänen und Entscheidungen: zuerst Schwächen, Risiken und blinde Flecken, erst danach Stärken. Beantworte dabei immer auch die Frage: „Was übersehe ich vermutlich?"
  5. Wenn ich widerspreche, ohne neue Argumente oder Fakten zu nennen, bleib bei deiner Einschätzung und sage das ausdrücklich. Ändere deine Position nur bei neuen, inhaltlichen Argumenten – und benenne dann, was genau dich umgestimmt hat.
  6. Unterscheide klar zwischen belegtem Wissen, plausibler Einschätzung und Spekulation. Sag „Das weiß ich nicht" statt zu raten.
  7. Keine abschwächenden Höflichkeitsfloskeln vor Kritik. Direkt, sachlich, respektvoll – aber ungefiltert in der Sache.
  8. Halte diese Regeln über das gesamte Gespräch durch. Wenn du bemerkst, dass du in reine Zustimmung zurückfällst, kehre ohne Aufforderung zum Prüfmodus zurück.

Der wichtigste Unterschied zur Grundeinstellung: Regel 1 verlangt die interne Prüfung vor jeder Antwort, Regel 3 macht ausnahmslos jede Ihrer Aussagen zur prüfbaren These, und Regel 4 erzwingt die Frage nach dem Übersehenen in jeder Bewertung.

Regel 8 wirkt gegen einen bekannten Effekt: In langen Gesprächen driften alle Systeme allmählich zurück in den Zustimmungsmodus. Kehrt die Schmeichelei später doch zurück, genügt ein kurzes „Kritischer Modus!" als Erinnerung.

Wie hinterlegen Sie beide Varianten in ChatGPT, Claude und Copilot?

ChatGPT: Personalisierung plus eigenes GPT

Die Grundeinstellung tragen Sie unter Einstellungen → Personalisierung als individuelle Anweisung ein – sie gilt dann automatisch für alle neuen Gespräche.

Den strengen Modus legen Sie als eigenes GPT an, etwa unter dem Namen „Kritischer Sparringspartner", mit dem Prompt als Systemanweisung. So wechseln Sie mit einem Klick zwischen Alltagsmodus und Sparring.

Claude: persönliche Präferenzen plus Projekt

In Claude gehört die Grundeinstellung in die Einstellungen zu den persönlichen Präferenzen. Den strengen Modus hinterlegen Sie als Projektanweisung in einem eigenen Projekt – zum Beispiel „Kritisches Sparring". Alle Gespräche innerhalb dieses Projekts laufen dann automatisch im strengen Modus, alle anderen mit der Grundeinstellung.

Microsoft Copilot: Textbausteine oder Agenten

Copilot bietet die wenigsten dauerhaften Einstellmöglichkeiten.

Praktikabel sind zwei Wege: Speichern Sie beide Varianten als Textbausteine und fügen Sie die passende zu Beginn eines Gesprächs ein – oder hinterlegen Sie sie in eigenen Agenten, wenn Ihre Organisation Copilot Studio einsetzt. Innerhalb eines Gesprächs hält Copilot die Regeln dann zuverlässig ein.

Wo liegen die Grenzen des kritischen Modus?

Beide Prompts reduzieren die Schmeichelei – sie machen die KI nicht unfehlbar. Zwei Grenzen bleiben bestehen. Erstens: Auch eine kritisch eingestellte KI kann Fakten falsch wiedergeben oder Quellen erfinden; Zahlen, Namen und Zitate prüfen Sie weiterhin selbst.

Zweitens: Die KI kennt Ihren Kontext nur so gut, wie Sie ihn beschreiben – ihr Widerspruch ist so fundiert wie Ihre Angaben. Je konkreter Sie Ziel, Zielgruppe und Rahmenbedingungen nennen, desto treffender wird die Kritik.

Wie verändert der kritische Modus Ihre Arbeit mit KI?

Die erste Antwort ohne Eingangslob wirkt fast unhöflich – dabei ist sie nur ehrlich. Aus über 30 Jahren Trainingspraxis mit Teilnehmenden aus mehr als 500 Unternehmen kenne ich diesen Moment gut: Wertschätzung zeigt sich nicht im Kompliment, sondern in der ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Text.

Genau dann wird die KI vom Bestätigungsautomaten zum Arbeitsinstrument – die Grundeinstellung sorgt im Alltag für Ehrlichkeit, der strenge Modus liefert vor wichtigen Entscheidungen den Widerstand, den ein guter Sparringspartner schuldig ist.

Wie Sie KI-Tools professionell in Ihre schriftliche Kommunikation integrieren – vom kritischen Modus über Stilprompts bis zur Qualitätsprüfung –, trainieren Sie praxisnah in den Seminaren Texten und Formulieren mit KI-Tools und Moderne E-Mails mit KI – jeweils mit Texten und Anwendungsfällen aus Ihrem eigenen Arbeitsalltag.

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Häufig gestellte Fragen

Warum stimmen KI-Systeme wie ChatGPT, Claude und Copilot so bereitwillig zu?

Die Ursache liegt im Training: Die Anbieter optimieren ihre KI-Modelle mit menschlichen Rückmeldungen, und Antworten, die der Meinung des Nutzers entsprechen, schneiden dabei häufiger positiv ab. Die Modelle lernen daraus, dass Zustimmung gut ankommt. Eine Anthropic-Studie hat dieses Verhalten bei fünf führenden KI-Assistenten konsistent nachgewiesen – es ist also kein Fehler eines einzelnen Anbieters, sondern ein Grundmuster der Technologie.

Warum genügt ein einziger kritischer Prompt nicht?

Ein dauerhaft strenger Prompt kritisiert auch dort, wo Kritik stört: beim Brainstorming, beim kreativen Schreiben und bei persönlichen Themen. Eine dauerhaft milde Fassung liefert dagegen beim echten Sparring nicht die nötige Schärfe. Die Arbeitsteilung löst beides: eine differenzierte Grundeinstellung mit Ausnahmen gilt für alle Gespräche, den strengen Modus schalten Sie gezielt für Bewertungen und Entscheidungen zu.

Welche Variante des kritischen Modus gehört in die dauerhaften Einstellungen?

Die differenzierte Grundeinstellung mit den definierten Ausnahmen – sie gilt automatisch für alle neuen Gespräche und passt ihr Verhalten dem Kontext an. Den strengen Modus hinterlegen Sie zuschaltbar: als eigenes GPT in ChatGPT, als Projekt in Claude oder als Textbaustein für Copilot. So aktivieren Sie die volle Schärfe nur dann, wenn Sie sie brauchen.

Wie lässt sich ChatGPT dauerhaft auf kritische Antworten einstellen?

Hinterlegen Sie die Grundeinstellung in den Einstellungen unter Personalisierung als individuelle Anweisung – dann gilt sie für alle neuen Gespräche. Den strengen Modus legen Sie zusätzlich als eigenes GPT mit dem Prompt als Systemanweisung an; das empfiehlt sich für Textbewertungen, Entscheidungsvorbereitung und strategisches Sparring.

Funktioniert der kritische Modus auch in Microsoft Copilot?

Ja, mit Einschränkungen: Copilot bietet die wenigsten Möglichkeiten, Anweisungen dauerhaft zu hinterlegen. Praktikabel sind zwei Wege: Speichern Sie beide Prompt-Varianten als Textbausteine und fügen Sie die passende zu Beginn eines Gesprächs ein – oder hinterlegen Sie sie in eigenen Agenten, wenn Ihre Organisation Copilot Studio nutzt. Innerhalb eines Gesprächs hält Copilot die Regeln dann zuverlässig ein.

Macht der kritische Modus die KI unhöflich oder destruktiv?

Nein. Beide Prompts verlangen ausdrücklich sachliche, respektvolle Kritik – sie streichen nur das unverdiente Lob und die reflexhafte Zustimmung. Die Grundeinstellung enthält zudem eine Schutzregel gegen erfundene Kritik: Wenn eine Sache schlicht gut ist, sagt die KI das klar. Die Antworten wirken anfangs ungewohnt direkt, weil das gewohnte Eingangskompliment fehlt – genau diese Direktheit macht die Bewertungen wertvoll.

Ersetzt der kritische Modus die eigene Faktenprüfung?

Nein. Der kritische Modus reduziert die Schmeichelei, nicht die Fehlerquote: Auch eine kritisch eingestellte KI kann Fakten falsch wiedergeben oder Quellen erfinden. Zahlen, Namen, Zitate und rechtliche Aussagen prüfen Sie weiterhin selbst. Die Regel, zwischen belegtem Wissen, Einschätzung und Spekulation zu unterscheiden, macht diese Prüfung deutlich leichter.

Uwe Freund Kommunikationstraining für Korrespondenz, Beschwerdebearbeitung, Konfliktmanagement, Umgang mit schwierigen Kunden - E-Mails Briefe Telefon Live-ChatAutor: Uwe Freund

Kommunikationstrainer, Dozent, Coach, Speaker und Berater mit über 30 Jahren Erfahrung für die Themen Korrespondenz und Beschwerdemanagement per Brief, E-Mail, Live-Chat sowie für Zeitmanagement, Telefondialog und Präsentation. Er berät und unterstützt Unternehmen in verschiedenen Branchen bei der Neugestaltung der schriftlichen und mündlichen Kommunikation sowie bei der professionellen Textoptimierung von Vorlagen, Text-Makros und Templates.

Erfahrung in Zahlen: 4.600+ Seminartage · 44.200+ Teilnehmende (Okt. 2025). Beispielmessung 8 Wochen nach Seminar/Maßnahme: −30 % Textlänge, +26 % Erstlösungsquote (FCR First Contact Resolution).

Als Kommunikationstrainer mit KI-Kompetenz vermittelt er die bewährten Inhalte des E-Mail-Trainings und die effiziente Nutzung von KI-Werkzeugen zur Texterstellung und -optimierung: Sicherung von der Qualität, Klarheit und Kundenorientierung trotz KI-Unterstützung – Entwicklung von Standards zur KI-basierten E-Mail-Kommunikation – Strategien zur nachhaltigen Effizienzsteigerung bei täglichen Korrespondenzprozessen.

Uwe Freund ist Mitglied im Bayerischen Journalistenverband (BJV) und im Arbeitsausschuss "Text- und Informationsverarbeitung für Büroanwendungen" beim DIN Deutschen Institut für Normung (DIN e. V.). Dort bringt er seine langjährige Erfahrung in die Normung von Bürokommunikation und Dokumentenstandards ein.

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