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Briefe und E-Mails in die Schweiz korrekt schreiben

Diese Unterschiede zwischen Deutschland und Schweiz müssen Sie beachten, damit Ihre E-Mails und Briefe gut ankommen.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • In Deutschland wird die Anrede „Sehr geehrte …,“ in Briefen und E-Mails mit einem Komma abschlossen. In der Schweiz wird kein Satzzeichen hinter „Sehr geehrte…“ gesetzt.
  • In Deutschland wird nach der Anrede klein weitergeschrieben, d. h. der erste Buchstabe des ersten Textabsatzes ist kleingeschrieben – in der Schweiz: großgeschrieben.
  • In der Schweiz werden häufig auf „-ieren“ gebildete Verben verwendet. In Deutschland ist das unüblich. Deshalb lautet auch die Abschlussformulierung in Deutschland: „Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns bitte an“ oder „… setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.“ In der Schweiz heißt es: „… kontaktieren Sie uns bitte“.
  • In der Schweiz wird schon seit vielen Jahren kein „ß“ mehr verwendet. Deshalb heißt es zum Schluss auch dort korrekt: „Freundliche Grüsse“ (nicht: „Freundliche Gruesse“!). In Deutschland: „freundliche Grüße“
  • Der in Deutschland verwendete Begriff „Anlage“ für beigelegte Unterlagen heißt in der Schweiz „Beilage“. Besser ist es, sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz diese Begriffe im Text zu ersetzen durch „Mit diesem Schreiben erhalten Sie …“ oder „Mit dieser E-Mail erhalten Sie …“
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Offene Seminare in kleinen Gruppen:


Wen begrüße ich in einer Gruppe zuerst, wenn ich dazukomme?

Beim Vorstellen zweier Menschen, die sich noch nicht kennen, bestimmt die Hierarchie die Reihenfolge. Je formeller die Situation, desto strenger werden die Regeln des Bekanntmachens eingehalten.

Rangniedrigere werden den Ranghöheren vorgestellt. Dementsprechend stellen Sie zuerst den neuen Kollegen dem Chef vor, den neuen Lehrer dem Direktor, den neuen Praktikanten dem Meister usw.

Hierarchien

Hierarchien gibt es auch unter Ehepartnern, die bei einer Begegnung anwesend sind. Die Sekretärin stellen Sie der Frau des Chefs vor, dann umgekehrt. Kunden machen Sie mit den Mitarbeitern des eigenen Unternehmens bekannt, indem der Kunde als Erster die Namen der Anwesenden erfährt, die zum Unternehmen gehören.

Wenn es keine Hierarchien gibt, gelten die gleichen Regeln wie im privaten Bereich. Ältere Personen stellen Sie den Jüngeren vor, eine Frau einem Herren. In Ausnahmefällen können Einzelne auch der Gruppe vorgestellt werden, der Redner dem Publikum, der neue Chef den Mitarbeitern. Wenn Sie zwei Menschen miteinander bekannt machen möchten, benutzen Sie auch Titel und Funktionsbezeichnung. Beispiel: „Herr Müller, das ist Dr. Schramm, der Leiter unserer Marketing-Abteilung“. Stellt man Ihnen eine Person vor, grüßen Sie diese mit Ihrem Namen. Beispiel: „Guten Tag, Frau Dr. Meier“.

Persönliche Vorstellung

Eine gelungene Vorstellung hinterlässt einen positiven Eindruck und ist ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht unterwürfig oder unsicher wirken. Vermeiden Sie deshalb unbedingt das unterwürfige „Darf ich mich vorstellen?“. Direkter Blickkontakt zum Gegenüber signalisiert in unserem Kulturkreis Selbstbewusstsein und Offenheit für das Gespräch.

In einer Situation, in der Sie sich persönlich vorstellen möchten, nehmen Sie Blickkontakt zu Ihrem Gesprächspartner auf und geben Ihren vollen Namen an: „Guten Tag, ich bin Jens Gruber“. Eventuell nennen Sie noch Ihre Funktion im Unternehmen: „Ich bin der Assistent von Herrn Dr. Meier“. Es ist wichtig, bei der Vorstellung einer Person auch deren Funktion im Unternehmen zu nennen. So weiß Ihr Gesprächspartner direkt, mit wem er es zu tun hat und welche Kompetenzen die vorgestellte Person besitzt.

Informieren Sie sich möglichst schon vor einem Termin über die Namen der Personen, denen Sie begegnen werden. Das zeigt Interesse an den Gesprächspartnern und macht es Ihnen leichter, sich eine möglicherweise große Zahl von Namen zu merken.

Uwe Freund Kommunikationstrainer Coach Textoptimierer mit KI und ohne KIAutor: Uwe Freund ist Kommunikationstrainer, Dozent, Coach, Speaker und Berater mit über 30 Jahren Erfahrung für die Themen Korrespondenz und Beschwerdemanagement per Brief, E-Mail, Live-Chat sowie für Zeitmanagement, Telefondialog und Präsentation. Er berät und unterstützt Unternehmen in verschiedenen Branchen bei der Neugestaltung der schriftlichen und mündlichen Kommunikation sowie bei der professionellen Textoptimierung von Vorlagen, Text-Makros und Templates.

Erfahrung in Zahlen: 4.600+ Seminartage · 44.200+ Teilnehmende (Okt. 2025). Beispielmessung 8 Wochen nach Seminar/Maßnahme: −30 % Textlänge, +26 % Erstlösungsquote (FCR First Contact Resolution).

Als Kommunikationstrainer mit KI-Kompetenz vermittelt er die bewährten Inhalte des E-Mail-Trainings und die effiziente Nutzung von KI-Werkzeugen zur Texterstellung und -optimierung: Sicherung von der Qualität, Klarheit und Kundenorientierung trotz KI-Unterstützung – Entwicklung von Standards zur KI-basierten E-Mail-Kommunikation – Strategien zur nachhaltigen Effizienzsteigerung bei täglichen Korrespondenzprozessen. In Projekten führt das zu kürzeren, klareren E-Mails und weniger Rückfragen.

Uwe Freund ist Mitglied im Bayerischen Journalistenverband (BJV) und im Arbeitsausschuss "Text- und Informationsverarbeitung für Büroanwendungen" beim DIN Deutschen Institut für Normung (DIN e. V.). Dort bringt er seine langjährige Erfahrung in die Normung von Bürokommunikation und Dokumentenstandards ein.

Studienabschluss: M. A. (Magister/Master) in Politik, Germanistik und Psychologie | Weiterbildungen: Coach (EASC) auf Basis der Transaktionsanalyse, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Physiologie und Sport-Trainingsmethodik, Gestalt, TZI, MPC, INSIGHTS MDI (Akkreditierter Berater), Lumina Spark (Akkreditierter Berater) | Seminarsprachen: Deutsch, Englisch | Branchenschwerpunkte: Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Energieversorger, öffentlicher Verkehr, öffentliche Verwaltung, Kanzleien, Automotive, IT, Software und Fashion/Beauty.

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