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Welche Reizwörter muss ich beim Telefonieren vermeiden? Welche Wörter wirken besonders positiv?

Magische und tragische Wörter beeinflussen den Verlauf Ihrer Telefongespräche. Wie Sie Konflikten vorbeugen und Konflikte vermeiden.

Bestimme Wörter und Begriffe lösen bei uns automatisch Widerstand hervor. Das merken wir schnell, wenn uns ein Kundenberater zum Beispiel am Telefon sagt, „Sie müssen …“. Die direkte Reaktion ist dann: „Ich muss erst einmal gar nichts!“

  • Wörter, die negative Reaktionen auslösen und Konflikte anfeuern, werden in der Telefonie als tragische Wörter bezeichnet.
  • Diesen stehen magische Wörter gegenüber, die positive Assoziationen auslösen und in Konfliktsituationen de-eskalierend wirken.

Die negative Reaktion muss dabei übrigens nicht bewusst ausgelöst werden:

Kunden, die am Ende eines Telefongesprächs befragt werden, beschreiben das Gespräch zunächst allgemein als „gut“ oder „schlecht“. Sie können jedoch meistens nicht genau definieren, was diesen Eindruck konkret bewirkt hat. Bei der Auswertung der Gesprächsaufzeichnung lässt sich dann häufig genau derjenige Punkt oder Begriff finden, der zum schlechten Ausgang geführt hat.

Streichen Sie deshalb die tragischen Wörter aus Ihrem Wortschatz und bevorzugen Sie magische Wörter – allen voran: „bitte“ und „danke“.

Beispiele für „magische Wörter“:

  • „bitte“, „danke“
  • „sofort“, „direkt“, „einfach“
  • Name des Gesprächspartners
  • „verstehen“, z. B. „das verstehe ich“, „ich kann Sie gut verstehen“
  • „Nutzen“, „Qualität“, „hochwertig“, „Vorteil“
  • „garantieren“, „bestätigen“
  • „etwas wert sein“, „Anerkennung“, „Wertschätzung“
  • „entdecken“
  • „gewinnen“
  • „selbstverständlich“
  • „individuell“, „für Sie“

Beispiele für „tragische Wörter“:

  • „nein“, „geht nicht“, „machen wir nicht“, „keinesfalls“
  • „müssen“ > „Sie müssen mir Ihre Daten geben“ – besser: „Sobald Sie …, erhalten Sie …“; „wir müssen da erst einen Auftrag anlegen“ – besser: „Wir legen dann den Auftrag für Sie an“
  • „Problem“ („kein Problem“), „Sorgen“ („keine Sorgen“), „Risiko“ („kein Risiko“), „Verpflichtung“ („Sie gehen keine Verpflichtung ein“), „Missverständnis“
  • „allerdings“, „jedoch“, „aber“, „dennoch“, „trotzdem“
  • „nämlich“
  • „vielleicht“, „eventuell“, „möglicherweise“
  • kosten/Preis > besser: „investieren“
  • „ärgerlich“, „schlecht“
  • „versuchen“, „bemühen“, „Mühe“
  • „Beschwerde“, „Reklamation“
  • „Bescheid geben“, „einreichen“, „in Ihrem Fall“, „in Ihrer Angelegenheit“

Uwe Freund Kommunikationstrainer Coach Textoptimierer mit KI und ohne KIAutor: Uwe Freund ist Kommunikationstrainer, Dozent, Coach, Speaker und Berater mit über 30 Jahren Erfahrung für die Themen Korrespondenz und Beschwerdemanagement per Brief, E-Mail, Live-Chat sowie für Zeitmanagement, Telefondialog und Präsentation. Er berät und unterstützt Unternehmen in verschiedenen Branchen bei der Neugestaltung der schriftlichen und mündlichen Kommunikation sowie bei der professionellen Textoptimierung von Vorlagen, Text-Makros und Templates.

Erfahrung in Zahlen: 4.600+ Seminartage · 44.200+ Teilnehmende (Okt. 2025). Beispielmessung 8 Wochen nach Seminar/Maßnahme: −30 % Textlänge, +26 % Erstlösungsquote (FCR First Contact Resolution).

Als Kommunikationstrainer mit KI-Kompetenz vermittelt er die bewährten Inhalte des E-Mail-Trainings und die effiziente Nutzung von KI-Werkzeugen zur Texterstellung und -optimierung: Sicherung von der Qualität, Klarheit und Kundenorientierung trotz KI-Unterstützung – Entwicklung von Standards zur KI-basierten E-Mail-Kommunikation – Strategien zur nachhaltigen Effizienzsteigerung bei täglichen Korrespondenzprozessen. In Projekten führt das zu kürzeren, klareren E-Mails und weniger Rückfragen.

Uwe Freund ist Mitglied im Bayerischen Journalistenverband (BJV) und im Arbeitsausschuss "Text- und Informationsverarbeitung für Büroanwendungen" beim DIN Deutschen Institut für Normung (DIN e. V.). Dort bringt er seine langjährige Erfahrung in die Normung von Bürokommunikation und Dokumentenstandards ein.

Studienabschluss: M. A. (Magister/Master) in Politik, Germanistik und Psychologie | Weiterbildungen: Coach (EASC) auf Basis der Transaktionsanalyse, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Physiologie und Sport-Trainingsmethodik, Gestalt, TZI, MPC, INSIGHTS MDI (Akkreditierter Berater), Lumina Spark (Akkreditierter Berater) | Seminarsprachen: Deutsch, Englisch | Branchenschwerpunkte: Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Energieversorger, öffentlicher Verkehr, öffentliche Verwaltung, Kanzleien, Automotive, IT, Software und Fashion/Beauty.

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